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Leistungen

Unsere Philosophie: Der Mensch in seiner Gesamtheit steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Gesundheit bedeutet für uns nicht nur physisches, sondern auch psychisches und soziales Wohlbefinden. Wertschätzung und respektvoller Umgang mit jedem Einzelnen ist unser oberstes Gebot. Wir werden die Beschwerden jedes Einzelnen stets ernst nehmen.

Bei Fragen zu Beschwerden oder für Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen gerne zu den Ordinationszeiten zur Verfügung.



Was wir für Sie tun

Finden Sie hier nützliche Information zu Behandlungen und Therapieformen.

Diagnostik
  • EKG: Darstellung von Rhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen des Herzens, unter anderem Infarktdiagnostik.
  • Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie): Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens, Beurteilung des Herzkreislaufverhaltens unter Belastung (Belastungshypertonie, Trainingsmangel).
  • 24-h-RR Messung: Dient zur Unterstützung bei der Auswahl eines optimalen blutdrucksenkenden Medikamentes sowie zur Therapieüberwachung.
  • Spirometrie (Lungenfunktionstest): Dient zur Darstellung des Atemflusses in den großen und kleinen Atemwegen. Gibt auch Aufschluss über Erkrankungen außerhalb der Lunge und Brustkorb. Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (auf Wunsch mit Sedierung und pulsoxymetrischer Überwachung möglich) dient zur endoskopischen Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes. Untersuchung kann über einen Bildschirm mitverfolgt werden.
  • Sonographie: Völlig schmerzlose Untersuchung der Bauchorgane (Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Aorta abdominalis, Milz, Beckenorgane, Schilddrüse, Herz) sowie Sonographie der Carotis (Halsschlagader).
  • H2-Atemtest: Detektierung einer Fructosemalabsorption sowie einer Lactoseintoleranz
  • Labor
  • Akutdiagnostik
  • D-Dimer: Thrombosen, Lungenembolien
  • Trop I Schnelltest: Akute Herzinfarktdiagnostik
  • CRP: Akutes Phasenprotein, hilfreich bei entzündlichen Erkrankungen (Lungenentzündungen, Entzündungen des Darmes)
  • BZ: Blutzuckeruntersuchungen
  • Thrombotest: Wird zur Überwachung einer bestehenden Marcoumartherapie durchgeführt. Diese Tests werden vorab und sofort durchgeführt (Ergebnisse werden sofort mitgeteilt).
  • Harn: Harnstreifenschnelltest dient zur Diagnose von Harnwegsinfektionen Alle weiteren Bestimmungen werden in den entsprechenden auswärtigen Labors durchgeführt. Bei entsprechender Anamnese und klinischer Symptomatik werden entsprechende Laboruntersuchungen durchgeführt und an Speziallabors überwiesen (z.B. Früherkennung von Störungen im Fettstoffwechsel, BZ und Harnsäurestoffwechsels, Störungen der Funktion der Leber und der Niere, Schilddrüse, Veränderungen im Blutbild und Eisenstoffwechsel).
  • Vorsorgeuntersuchungen: Ab dem 18. Lebensjahr einmal jährlich kostenlos für alle Patienten.
  • Operationstauglichkeit: Rasche Durchführung der notwendigen Untersuchungen zur Abschätzung des Operationsrisikos.
  • Ganzheitliche Hilfestellung für Körper und Seele: Ergänzung der schulmedizinischen Behandlung mit orthomolekularem Wissen, Ernährungs- und Bewegungsberatung.
Geriatrie

Der geriatrische Patient ist durch verschiedene Merkmale charakterisiert:

  • Durch sein biologisches Alter
  • Sein Leiden an mehreren Erkrankungen
  • Eine veränderte, oft unspezifische Symptomatik
  • Durch verlängerte Krankheitsverläufe und verzögerte Genesung
  • Durch die veränderte Reaktion auf Medikamente
  • Durch Demobilisierungssyndrome (Bewegungseinschränkung)
  • Durch psychosoziale Symptome (Depression, Einsamkeit,...)

Die Geriatrie fordert eine Behandlungshierarchie für eine sinnvolle altersgemäße Therapie sowie eine Erkennung und Förderung der Vitalität, der Selbstständigkeit, der Schaffensfreude.

Palliativmedizin

Palliativmedizin: "Wo man nichts mehr machen kann, gibt es noch viel zu tun"

Die Palliativmedizin (lat.: pallium=der Mantel) ist keine neue medizinische Disziplin, sondern sicherlich die älteste Fachrichtung in der Medizin, da es in früheren Zeiten kaum ein Chance auf Heilung bei Erkrankung gab. Neu sind hingegen die medizinischen Fortschritte in der Schmerztherapie und in der Behandlung von Symptomen. Grundsätze der Palliativmedizin:

  • Effiziente Schmerztherapie und Symptomkontrolle
  • Integration der psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten und deren Angehörige
  • Akzeptanz des Sterben als ein Teil des Lebens
  • Lebensbegleitung in der letzten Lebensphase
Schmerztherapie

Der Schmerz ist ein Alarmsignal des Körpers. Grundsätzlich signalisiert er eine Störung, die sowohl organischer als auch psychogener Natur sein kann. Generell wird zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterschieden.

Akute Schmerzen haben den oben beschriebenen Signalcharakter mit akutem Handlungsbedarf. Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die länger als 3 bis 6 Monate bestehen oder immer wieder kommen. Sie haben den akuten Alarmcharakter verloren und deuten auf eine chronische Erkrankung, degenerative Abnützungserscheinungen oder Störungen hin, an denen die Psyche und der Lebensstil beteiligt sind (z.B. Angst und Stress verstärken den Schmerz), oder der Schmerz kann selbst zur Krankheit werden. Je länger jemand Schmerzen geduldig erträgt oder je länger seine Schmerzen nicht ausreichend therapiert werden, desto größer ist die Gefahr, immer schmerzempfindlicher zu werden und eine chronische Schmerzkrankheit zu entwickeln.